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Wohnheim für 24 Menschen mit Behinderung in Windischeschenbach – Umbau und Erweiterung (2016)

Umbau eines ehem. Schwesternhauses des Deutschordens zu einer Wohngemeinschaft für 24 erwachsene Menschen mit Behinderung und Erweiterungsflächen für die Jugendhilfe

Fertigstellung: 2016

Bauherr/Ort: Kath. Jugendfürsorge Regensburg e.V. , Windischeschenbach

Das umgebaute Gebäude ist Bestandteil einer größeren Anlage, in der die Katholische Jugendfürsorge Regensburg e.V.
eine Jugendhilfeeinrichtung betreibt.
Das Gebäude entsprach aber für den neuen Nutzungszweck nicht mehr dem Stand der Technik (ungenügender Dämmstandard, alte sanitäre Einrichtungen, alte haustechnische Installationen, marode Fenster usw.).

Jetzt haben in diesem Gebäude zwei Wohngruppen mit insgesamt 24 Menschen mit Behinderung eine feste Heimat gefunden. Außerdem sind einige Ergänzungsräume für die Jugendhilfe integriert.
Unsere Planung sah vor, die alte Bruchsteinmauer mit den Garagen abzubrechen und im neu entstehenden Freiraum zwischen ehem. Schwesternhaus und alter Villa einen neuen Platz mit Erlebnisqualität zu schaffen.
Der Platz sollte sich als Zentrum und Herz der Gesamtanlage erweisen.
Dem Bestandsgebäude vorgelagert wurde ein kleiner, erdgeschossiger Erweiterungsbau
der die neuen Gemeinschaftsräume und die Verteilerküche enthält.
Dieser sorgt auch für eine höhenmäßige Staffelung der Situation .

Das Obergeschoß wird komplett durch die Behindertenhilfe, also hier durch die Wohngemeinschaften St. Benedikt belegt.
Die bestehende Grundriss-Situation mit einem um einen Innenhof verlaufenden,
ringförmigen Flursystem ergibt sehr schöne Belichtungsverhältnisse.
Der Aufenthaltsbereich ist ebenfalls an eine Terrasse im geschützten Innenhof angebunden.
Der Hauptzugang erfolgt im Untergeschoss vom neuen Platz aus.

Durch die Hanglage ist das Untergeschoss im Norden ganz und im Westen nur zu 2/3 eingegraben.
Die Süd- und Ostseite liegt frei und ist ebenerdig bzw. per Aufzug an die Außenanlage angeschlossen.
Das „Untergeschoss“ ist somit von Osten her eigentlich ein Erdgeschoss, zumal es sogar fast. 1,50m höher liegt als der neue Platz. Der Aufzug ist deshalb bewusst so platziert, dass er mit Durchladefunktion alle Ebenen auch mit dem halbgeschossig versetzt liegenden Anbau / Platz verbindet.

 

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